Erste Hilfe am Hund

Erste Hilfe am Hund

Neben den Theoretischen Grundlagen, die für eine Erst-Hilfe benötigt werden, vermitteln wir vor allem praktische Inhalte. Dazu gehört die Einschätzung vom Zustand des Tieres, das richtige Verhalten in einem Notfall mit den entsprechenden Erste-Hilfe Maßnahmen und schließlich der sichere Transport.

Erste Hilfe

Wir betrachten die Erste-Hilfe nicht nur aus medizinischer, sondern auch aus verhaltenstherapeutischer Sicht. Welche Verhaltensweisen des Retters sind angebracht oder sogar notwendig, um ein verletztes, verstörtes Tier zu versorgen?

Inhalte:

  • Anatomie des Hundes
  • Herz-Kreislauf-System
  • Gefahren erkennen und Unfälle vermeiden
  • Der Schock
  • Erste Hilfe mit praktischen Übungen
  • Wundversorgung
  • Verbände
  • Was sollte alles in die Hausapotheke?

Praktische Übungen

  • Unfall- und Eigensicherung
  • Überprüfung der Vitalfunktionen
  • stabile Seitenlage
  • Blutungen stillen und Verbände anlegen
  • sicherer Transport zum nächsten Tierarzt
  • wie beruhigt man einen Hund?

Jeder Teilnehmer bekommt nach Teilnahme am Erste-Hilfe-Seminar ein Erste-Hilfe-Set und eine Bescheinigung über das Erste-Hilfe-Seminar ausgestellt.

Datum

19.03.2022
Vorbei!

Uhrzeit

10:00 - 17:00

Kosten

45,00€

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Anmeldung

Veranstaltungsort

Babenhausen

Veranstalter

Franziska Helling
Anmeldung

Referenten

  • Franziska Hellig
    Franziska Hellig
    Tierärztin, Hundeverhaltenstherapeutin

    – Fachberaterin Hundeernährung
    – Fachkraft für Tiergestützte Therapie

    Als gelernte Tiermedizinische Fachangestellte hatte ich viel mit kranken Tieren, vor allem mit Hunden, die stationär betreut werden mussten, zu tun. Um deren Klinikaufenthalt so angenehm und stressfrei wie möglich zu gestalten, begann ich über einen zweijährigen Wochenendlehrgang das Hundeverhalten zu studieren.
    Und so kam es, dass ich den Lehrgang mit einem IHK-Abschluss beendete und anfing die Hundeverhaltenstherapie auch nebenberuflich anzubieten.

    Ich habe gelernt den Hund als Ganzes mit seiner Umwelt zu betrachten. Ein (Problem-) Verhalten oder eine Erkrankung kommt nicht einfach so ohne Grund daher. Um dabei den Hund von jedem Blickwinkel betrachten zu können, bilde ich mich stetig fort und stehe mit Kollegen und Ärzten in engem Kontakt.

    Ein wichtiger Punkt für mich ist das Studium der Veterinärmedizin, das ich erfolgreich als Tierärztin beendet habe. Hier werden nicht nur schulmedizinische Kenntnisse vermittelt, sondern, was für mich besonders wichtig ist, die tiefe Anatomie, die Physiologie und die biochemischen Vorgänge im Körper eines Hundes. Nur mit diesen Kenntnissen z.B. über das Gehirn, Lernverhalten und Nerven, sowie die Mechanismen der Verdauung und Futterverwertung, können komplexe Zusammenhänge erkannt, analysiert und angepasst werden.

    Ich freue mich, nun auch als Dozentin, mein Wissen und meine Erfahrungen weiter geben zu können.